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Aikido (31)

Trete durch die Form ein, und trete aus der Form heraus. - japanisches Sprichwort

Ueshiba Morihei ist Begründer des Aikido. Vor der finalen Namensgebung bezeichnete er seine Kunst zuerst mit  Aiki-Bujutsu und danach Aiki-Budō bis der heutige Begriff Aikido feststand. Diese Begrifflichkeit soll verdeutlichen, dass Aikidō-Techniken zum Ziel haben Angriffe durch die Kontrolle ihrer Energie und nicht durch Abblocken derselben unter Kontrolle zu bringen. Heutzutage werden verschiedene Stile unterrichtet, welche auf verschiedenen Schüler Ueshibas zurückzuführen sind. Aikikai ist der bekannteste Stil der direkt Ueshiba Morihei zugeordnet wird.

Im Aikido ist es üblich einen aus dem Judo stammenden Keiko-Gi zu tragen. Dies ist nur eine andere Bezeichnung für den Judo-Gi. Üblicherweise sind diese aus Baumwolle gefertigt, welche eine Reiskornwebung aufweisen. Für einen Keikogi wird als Merkmal häufig das Stoffgewicht angegeben und zwar in Gramm pro Quadratmeter (kurz g/qm oder englisch gsm). Dabei sind 300, 350, 450, 550, 650, 750, 850 oder gar 950 mögliche Werte. Zusätzlich können Aikidoka über dem Gi einen Hakama, eine Art Hosenrock, tragen. Die Farbe des Hakama hat dabei keine Bedeutung. Im Aikido werden aber meist schwarze oder dunkelblaue Hakama verwendet. Häufig werden zusätzlich Trainingswaffen aus Holz benötigt. Tanto, Jo und Bokken sind hier übliches Zubehör.